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In der Wahrnehmung von Menschen entstehe Gegenwart für längstens etwa 3 Sekunden und bedeutet Singularität des Sein, sinngemäss das stillstehende Universum als Welt der Menschen, gleichzeitig [paradox] sowohl wirklich wie auch wahnhaft.

Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft

Der zweigeteilte Zeitbegriff kann zur Verwirrung und Missverständnis führen

Seit Albert Einstein (1905 Spezielle Relativität und 1915 Allgemeine Relativität) ist bekannt, dass Raum und Zeit nicht das sind, als was sie für die menschlichen Sinne zu sein scheinen. Das Raumzeit-Kontinuum ist vierdimensional. Raum und Zeit bedingen sich gegenseitig. Beides gibt es je für sich allein nicht. Zeit ist demnach keine eigene Dimension, sondern als Dimension eine Koordinate im vierdimensionalen Raumzeit-Kontinuum. Aber trotzdem, für die Sinneswahrnehmung des Menschen: Zeit ist Zeit und Raum ist Raum - gehören jedoch untrennbar zusammen.

Es gibt seither eine relative, physikalische Zeit als 4. Koordinate im Raum und andererseits den absoluten, historischen Zeitverlauf (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) in der Menschenwelt. Wenn diese beiden Zeitvorstellungen in den Gedankengängen nicht unterschieden werden, entstehen Irrtümer und Missverständnisse. Ich habe nachstehend zum besseren Verständnis mal folgendes zusammengetragen:

1. Physikalische Zeit

Diese für den Menschen messbare Zeit entsteht durch eine Bewegung, die sich darin äussert, dass ortsversetzt Ereignisse stattfinden. Die Spanne zwischen diesen Ereignissen wird gemessen. Die Zeit ist folglich eine Funktion des Weges nach der Geschwindigkeit. Einstein hat nachgewiesen, diese Zeit ist relativ, es kann keine einheitliche Zeit geben. Die Zeitmessung, Uhr-Zeit ist definiert durch: Eine Sekunde ist das 9.192.631.770-fache der Periodendauer, der dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs entsprechenden Strahlung.

2. Absoluter, historischer Zeitverlauf

Aus dem Ereignishorizont der Menschen (das ist die Konstante der Licht-Geschwindigkeit) ergibt sich ein Zeitverlauf als zweidimensionale Ebene der Gleichzeitigkeit. Es ist die Gegenwart von einem im Moment vom Menschen beobachtbaren bestimmten Punkt, von welchem aus sowohl in die Vergangenheit erinnert als auch in die Zukunft erwartet werden kann. Je nachdem resultiert daraus auch eine prinzipielle individuelle Weltsicht. Die einzige Möglichkeit eine reale Gleichzeitigkeit zu sehen wäre, alles im Universum anzuhalten.

Schlussfolgerung

Es gibt keine eigenständige Zeit. Nur eine Gegenwart mit ihren beiden gegensätzlichen Seiten Vergangenheit und Zukunft. Ereignisse sind so gesehen, auf die Zeit bezogen, an der Gegenwart mitschwingende Gegensätze. In diesem Sinn funktioniert auch, so man will, eine biologische Selbststeuerung durch Rückkopplung: Ein Schritt zurück in die Vergangenheit und von dort zwei Schritte vor, über Gegenwart zur Zukunft. So gesehen kann auch eine unvergängliche Gegenwart als Ewigkeit bezeichnet werden.


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